12.03.2019

E-Ladestation und PV-Anlage auf Parkplatz

Bild: PV-Anlage auf Parkplatz
Es gibt sie bereits in vielen Städten: PV-Anlagen auf Parkplätzen. Bei Sonne spenden sie Schatten, bei Regen einen Wetterschutz. Sie produzieren Strom und E-Autos könnten beladen werden. Aber: im Reichenhaller Stadtrat abgelehnt.
Antrag der SPD-Reichenhall zum Klimaschutz
1. Zentrumsnahe E-Ladestation

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, die Möglichkeit und die Kosten für eine zentrumsna-he E-Ladestation zu ermitteln und dem Stadtrat zu einem möglichen Beschluss vorzulegen. Als möglicher Standort ist der Parkplatz der ehemaligen Stadtwerke in der Innsbrucker Stras-se denkbar.

Begründung:
Schon in den nächsten Jahren ist zu erwarten, dass mit einem Einstieg der deutschen Autofir-men in die Elektromobilität der Anteil von Elektroautos spürbar zunehmen wird. So auch der Bedarf an geeigneten Stromtankstellen. Die Stadt Bad Reichenhall als Einkaufsstadt sollte deshalb hier schon bald ein Zeichen setzen und für die E-Autofahrer im weiten Umfeld einen besonderen Service bieten: eine E-Ladestation zentrumsnah und besonders attraktiv gelegen. Sie sollte sowohl optisch einladend, mit guter Erreichbarkeit an die Innenstadt und auch vom Preis her eine Einladung sein. Reichenhall sollte sich für die Autofahrer einen Namen machen noch bevor das andere Städte tun. Die Innenstadtgeschäfte werden das gerne befürworten und solange die Nachfrage überschaubar ist, sollte es möglich sein, den Strom kostenfrei anzubie-ten.

2. Überdachung des Parkplatzes der ehemaligen Stadtwerke in der Inns-brucker Straße durch eine PV-Anlage

Als Stromquelle der neu zu errichtenden E.-Ladestation ist zu prüfen, ob gleichzeitig auf dem Parkplatz der Innsbruckerstrasse eine PV-Anlage gebaut werden kann. Möglich erscheint eine Anlage als Dachkonstruktion für einen großen Teil des Parkplatzes. Damit wäre die Ladesta-tion auch ein Blickfang, Wetterschutz und zur Beschattung der geparkten Fahrzeuge.

Begründung:
Ziel des Landkreises Berchtesgadener Land ist: „Energie soll künftig zu bezahlbaren Preisen, ressourcenschonend, weitestgehend aus regionalen Quellen, umweltverträglich und im Ein-klang mit dem Klimaschutz bereitgestellt werden“ (zit. v/Homepage des Landkreises). Gene-rell ist es zur klimafreundlichen E-Mobilität anzustreben, den Strom aus erneuerbaren Ener-gien möglichst vor Ort zu erzeugen.
Bei der Planung ist eine mögliche zukünftige Bahnhaltestelle zu berücksichtigen. Besonders geeignet erscheint der vorgeschlagene Standort auch deshalb, weil er damit besser ausgelastet werden könnte. Und es wird darauf verwiesen, dass solche einmal installierten Anlagen kurz-fristig und kostengünstig auch abgebaut werden können. Eine zukünftige anderweitige Nut-zung der Parkplatzfläche wird nicht verhindert oder beeinträchtigt.


3. Errichtung und Betrieb durch heimische Energieerzeuger

Als mögliche Investoren für die PV-Anlage kommt neben den Stadtwerken auch die Reichen-haller VR-Energiegenossenschaft Oberbayern Südost oder weitere örtliche Anbieter in Frage.

Begründung
Die Region soll nicht nur vom Klimaschutz und einer geringeren Umweltbelastung profitie-ren, sondern mehr Investitionen und Aufträge für die regionale Wirtschaft fördern und von einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung profitieren.




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