23.05.2009

Ziel Kanzleramt

Dr. Bärbel Kofler stellt Wahlkampfteam vor:
„Deutschland stehen sozialdemokratische Jahre bevor“


Bad Reichenhall. Dr. Bärbel Kofler lässt sich die SPD nicht schlecht reden. Im Gegenteil, ihrer Meinung nach stehen Deutschland sozialdemokratische Jahre bevor. Die Finanzkrise habe gezeigt, dass der starke Sozialstaat zukunftsfähiger ist als die freie Entfaltung der Marktkräfte. Dass es derzeit in den Umfragen nicht besonders gut für ihre Partei aussehe, ficht die SPD-Bundestagskandidatin nicht an. Seit einigen Wochen sei Aufwind zu spüren, meinte Frau Kofler bei der Gründung des Teams für die bevorstehenden Europa- und Bundestagswahlen.

Bis zum Termin der Europawahl am 7.Juni gelte es nicht nur, die Menschen für die SPD zu überzeugen, sondern sie überhaupt erst zur Stimmabgabe zu bewegen. Selbst viele SPD-Anhänger seien noch zu wenig motiviert, und deshalb war ihre Botschaft: „Europa ist zu wichtig, um es wieder einer konservativen Mehrheit zu überlassen“. Das Europäische Parlament brauche eine linke Mehrheit, damit die hohen Lasten der Finanzkrise nicht wieder die „Falschen“ bezahlen müssten. Gerechtigkeit heißt in diesem Fall, dass jetzt diejenigen die Lasten tragen, die zuvor besonders profitiert haben und für die Misere mit verantwortlich sind.

Als Ziel für die Bundestagswahl strebt die SPD an, stärker zu werden als die Union und mit Frank-Walter Steinmeier den Kanzler zu stellen. Inhaltlich setze die SPD auf ihre traditionelle Stärke, die soziale Gerechtigkeit. Als Beispiel dafür nannte sie den flächendeckenden Mindestlohn. Dumpinglöhne müssten wirksam verhindert werden, damit Arbeitnehmer von ihrem Lohn auch leben können. Ein weiterer Schwerpunkt, mit dem die SPD punkten will, sei die Regulierung der Finanzmärkte. Warum man das ausgerechnet den Marktliberalen von Union und FDP überlassen sollte, dafür habe sie gar kein Verständnis. Bärbel Kofler: „Die Zukunft für Menschen ist zum Spekulieren nicht geeignet“.

Bärbel Kofler selbst freut sich auf den bevorstehenden Wahlkampf. Ihrem Aufruf, beim Wahlkampfteam mitzumachen seien genug SPD-Mitglieder, jung und alt und aus den unterschiedlichen Regionen des Wahlkreises, gefolgt. Immerhin bedeute es viel Arbeit und Zeitaufwand um Plakate zu kleben, Veranstaltungen zu organisieren oder Infostände abzuhalten. Aus ihren bisherigen Wahlkämpfen wisse sie aber, dass es auch Spaß machen könne, im Team für ein Ziel zu arbeiten. Selbst wenn der Erfolg nicht von vornherein gesichert ist.




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