17.07.2009

Sozialbürgerempfang in Bad Reichenhall

Bild: Sozialbürgerempfang
Sozialbürgerempfang der Reichenhaller SPD mit MdL Adelheid Rupp

Dem Ehrenamt eine gebührende Anerkennung auszudrücken, war der Reichenhaller SPD ein Anliegen. Dafür hat sie im Foyer des Kurmittelhauses der Moderne einen Sozialbürgerempfang gegeben. Nach Berchtesgaden und Freilassing war Bad Reichenhall jetzt die dritte Station im Landkreis und viele Vereine haben die Gelegenheit genutzt, Vertreter zu schicken. An Stelle der erkrankten Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler reiste dazu eigens aus München die SPD-Landtagsabgeordnete Adelheid Rupp an. In ihrer Rede hob sie hervor, wie wichtig dieser freiwillige Einsatz für die Gesellschaft sei und für diesen „Dienst am Nächsten“ solle der Empfang ein Dankeschön und Anerkennung sein.

Ohne das Ehrenamt sei eine funktionierende Gesellschaft gar nicht denkbar. Hier werden notwendige soziale Aufgaben erfüllt, die den Zusammenhalt der Gemeinschaft erst ermöglichen. Speziell das Engagement der Frauen betonte die Landtagsabgeordnete. Wie bei allen diesen Empfängen, sei auch in Reichenhall der Frauenanteil wieder sehr hoch, meinte Adelheid Rupp in die Runde blickend. Und die Frauen wären es ja auch, die in den häufig gering bezahlten sozialen Berufen besonders stark vertreten seien.

Guido Boguslawski begrüßte neben dem SPD-Kreisvorsitzenden Roman Niederberger die sozial und ehrenamtlich engagierten Männer und Frauen aus rund 15 Vereinen und Institutionen. Es sei gar nicht so leicht gewesen, aus den 151 in Bad Reichenhall tätigen Vereinen eine Auswahl zu treffen. Das soziale Engagement gegenüber Mitmenschen sei dann ein wichtiges Kriterium für die ausgewählten Vereine gewesen. Im Übrigen sei die Resonanz des Empfanges ein Zeichen dafür, den Sozialbürgerempfang mit anderen Vereinen in den nächsten Jahren zu wiederholen.
Teilgenommen bei diesem Empfang haben folgende Vereine: Die Arbeiterwohlfahrt, Hannelore Bohm als Behindertenbeauftragte, die Oberstadtler Frauen, Vertreter der „Tafel“, der Bund Naturschutz (Peter Fischer für das Thumseeprojekt), die Eltern-Kind-Initiative (Isabella Homolka), Martin Helmer für die Mobbing-Selbsthilfegruppe, Dr. Henner Kraus für den Hospiz-Verein, Frau Altmann von der Krankenhausbücherei, Ingrid Vollert (Seniorenbeirat), Julian Ronge für den Kreisjugendring, einige Vertreter des VdK, Johanna Bricke für den Weltladen, Dr. Hergard Spielvogel (Tierschutz), Vertreter für die Schlaf-Apnoe-Selbsthilfegruppe und für den TSV Boris Bregar und Tunay Öztunc, die sich derzeit um die Organisation des Thermenlaufes kümmern.

Nach dem Eröffnen des Buffets nutzte die SPD-Abgeordnete die Gelegenheit, im Lauf des Abends mit allen ins Gespräch zu kommen und Adelheid Rupp ermunterte die Gäste, dabei auch gegenseitig ihre Erfahrungen auszutauschen. Dies sei bei ähnlichen Anlässen stets hilfreich gewesen, weil es oft gleiche Hindernisse und Schwierigkeiten etwa bei Behörden zu überwinden gäbe.







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