09.10.2010

Atomausstieg

50.000 Menschen haben in München die Kette geschlossen.
Mit einer kilometerlangen Menschenkette haben mehrere Zehntausend Atomkraftgegner am Samstag in München gegen eine Laufzeitverlängerung der deutschen Meiler protestiert.
In Bad Reichenhall waren es noch wenige, die sich auf den Weg machten, mit dem Zug zur Antiatomdemonstration nach München zu fahren. Doch im Verlauf der Fahrt zeigte sich der enorme Zulauf an Atomkraftgegnern und bereits in Rosenheim war der Zug schon überfüllt. SPD, Grüne, der Bund Naturschutz und andere Gruppierungen aus dem Berchtesgadener Land hatten aufgerufen, sich am Samstag in die Menschenkette gegen die Atompolitik der Bundesregierung einzureihen. Dass es reichen wird, die 10 Kilometer lange Menschenkette zwischen der CSU-Zentrale quer durch die Stadt bis zum bayerischen Umweltministerium zu schließen, zeigte sich dann am Hauptbahnhof in München. Von allen Richtungen strömten die Atomkraftgegner mit ihren Fahnen und Transparenten Richtung Kundgebung. 50.000 sollen es dann schließlich nach den Angaben der Veranstalter gewesen sein. Damit war die Menschenkette in München die größte Anti-Atom-Demonstration in Bayern seit Wackersdorf und auf zehn Kilometern Länge standen die Menschen Schulter an Schulter und oft in mehreren Reihen.




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Diskussion mit Rainer Arnold, ehem. verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Dr. Bärbel Kofler, MdB
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