07.08.2011

Markus Rinderspacher in Bad Reichenhall

Bild: Rinderspacher in Rhall
Markus Rinderspacher in Bad Reichenhall
Wolf Guglhör: E-Bikes haben auch eine soziale Bedeutung

Auf seiner Sommertour mit dem Rad durch Bayern machte Markus Rinderspacher auch Station in Bad Reichenhall. Weil sich der Freistaat Bayern in seiner ganzen Vielfalt am besten mit dem Radl entdecken lässt, so der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, habe er diese Form der Fortbewegung gewählt. Bei den Tagesetappen bleibe viel Zeit zum Dialog und für persönliche Begegnungen. Und natürlich wolle er die Gelegenheit nutzen, vor Ort die regionalen Belange zu erfahren, insbesondere wenn es sich um Themen mit Bezug auf die Landespolitik handelt.
In Bad Reichenhall wurde Markus Rinderspacher vom Kreisvorsitzenden Roman Niederberger und Vertretern des Reichenhaller SPD-Ortsvereins empfangen. Stadtrat Wolf Guglhör nutzte dabei die Gelegenheit, den Gast aus München auf die wachsende Bedeutung des E-Bikes speziell für die Kur- und Urlauberstadt zu informieren. Dass die örtliche Kurverwaltung zu günstigen Tagespreisen den Gästen solche umweltfreundlichen Fahrräder anbietet, findet in der Reichenhaller SPD die volle Unterstützung. Deshalb habe die Fraktion jetzt auch einen Antrag auf Errichtung eines überdachten zentralen Radlparkplatzes mit der Möglichkeit E-Bikes aufzuladen im Stadtrat eingebracht. Damit könnte sich auch die Einkaufsstadt als Ziel für Gäste aus dem Umland profilieren. Guglhör erwähnte auch die soziale Bedeutung des E-Bikes in Bezug auf Mobilität für Ältere und Menschen ohne Führerschein oder solchen, die sich bei steigenden Energiepreisen das Autofahren immer weniger leisten können.

Markus Rinderspacher ist seit Juni als einer von zwei Sozialdemokraten Mitglied im Parlamentarischen Beirat des Bundesverbandes für E-Mobiliät. Er sieht auch große wirtschaftliche Chancen in diesem Bereich: im Jahre 2010 sind bundesweit bereits 200.000 Elektrofahrräder verkauft worden, 2011 ist noch mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen, erklärte er. Die Hürden für die E-Mobilität will Markus Rinderspacher möglichst niedrig halten und lehnt deswegen auch die gerade diskutierte Führerscheinpflicht für E-Fahrräder ab.

Als erste Station auf der Tour nach Berchtesgaden hatte dann die Reichenhaller SPD zusammen mit der Bayerisch Gmainer SPD den Golling angefahren um dort für eine Unterstützung in der Ablehnung des Kirchholztunnelprojektes auch auf Landesebene zu werben (dazu eigener Bericht).




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