27.03.2012

Frauenfrühschoppen

Erster Frauenfrühschoppen ein voller Erfolg

Bad Reichenhall.
Als großen Erfolg kann Adelheid Rupp den ersten Bad Reichenhaller Frauenfrühschoppen für sich verbuchen. Rund 80 Frauen waren der Einladung der OB-Kandidatin gefolgt, wobei alle Generationen vertreten waren.

Nach einer kurzweiligen Vorstellung und Einführung in das Wahlprogramm entwickelte sich eine engagierte Diskussion mit den anwesenden Frauen.
Themen wie
• Kinderbetreuung, bei der es dringenden Nachholbedarf gibt
• Situationen von älteren Frauen, denen viel zu häufig gesellschaftlicher Anschluss fehlt
• bürgerschaftliches Engagement, das in Bad Reichenhall ein Schattendasein führt
wurden angesprochen und mit der SPD-Kandidatin lebhaft diskutiert.

Adelheid Rupp führte insbesondere zum Thema soziale Berufe aus „ Die Entlohnung in sozialen Bereichen ist deutlich zu niedrig. Hier kann gerade ein Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde Abhilfe schaffen.“ Auch äußerte sie Unverständnis darüber, dass in der Stadtverwaltung der Bereich Soziales und Bürgerschaftliches Engagement deutlich zu kurz kommt.

Erneut kritisierte die OB-Kandidatin kräftig, dass es in Bad Reichenhall keinen Stadtentwicklungsplan gibt. Dazu Adelheid Rupp: „Bad Reichenhall braucht ein Gesamtkonzept und nicht eine Aneinanderreihung einzelner Maßnahmen, die für sich gesehen gut sein mögen, jedoch kein Gesamtbild für die nächsten 20 bis 30 Jahre entstehen lassen. Übrig bleibt ein Flickwerk.“

Zu wenig genutzt wird die ‚entschleunigende‘ Atmosphäre der Kurstadt, gerade bei den Therapieformen rund um das Volksleiden Burnout könnte die Stadt punkten.
Zu befürchten ist stattdessen eine Verödung der Innenstadt, wenn weiterhin aktuelle Trends und Entwicklungen verschlafen werden.

Erneut sicherte Rupp zu, dass sie sich an die Ergebnisse von Bürgerbegehren uneingeschränkt halten wird. Die Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern an Entscheidungen werden in Zukunft einen immer höheren Stellenwert einnehmen. „Ich halte den Ausbau von jeder Art von Bürgerbeteiligung für unverzichtbar. Politische Entscheidungen erfordern deutlich mehr Transparenz und Mitbestimmungsmöglichkeit. Nur so kann Politikverdrossenheit entgegen gewirkt werden.“

Die anwesenden Frauen beteiligten sich engagiert und mit viel Kompetenz an der Diskussion. Viele äußerten die Erwartung, dass der Frauenfrühschoppen wiederholt wird und zu einer festen Einrichtung werden sollte.






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