24.01.2014

Soll der Oberbürgermeister zurücktreten?

Bild: 7 Derwart 2
Ulli Derwart fordert vom Oberbürgermeister eine mutige Entscheidung
Der SPD-Stadtratskandidat Ulli Derwart meint, es ist keine Schande, wenn man eine Tätigkeit aufgibt, für die man nicht geeignet ist.
Alles eine Frage der Ehre
Die Verantwortlichen der Stadtverwaltung, allen voran Dr. Lackner, haben sich an der Nase herumführen lassen und deshalb mehrere 100.000 EUR in den Sand gesetzt. Sie haben Vertragswerke unterzeichnet, die weder ordentlich geprüft noch verstanden wurden und auf Kostenvoranschläge verzichtet. Darüber hinaus wurden dem Stadtrat falsche oder unvollständige Informationen zur Abstimmung vorgelegt.
Dass die Verantwortlichen nun die Verantwortung für ihr Handeln nicht tragen wollen und diese auf den Stadtrat abschieben, sind wir von den Politikern gewohnt:
Der CSU Fraktion könnte man den Vorwurf machen, dass diese bei der Personalwahl für das Bürgermeisteramt eine Fehlentscheidung getroffen hat, deren Folgen die Reichenhaller Bürgerinnen und Bürger nun die nächsten 6 Jahre auslöffeln dürfen.
Es gäbe natürlich noch eine andere Möglichkeit für Dr. Lackner, als Verantwortungsträger:
Einsicht und Reue und den damit verbundenen Mut. Zu dem zu stehen, was verbockt wurde, sich vor dem Publikum verneigen und die Bühne verlassen. So ein Handeln würde nicht nur seine menschliche Größe unterstreichen, sondern auch Perspektiven für einen Neuanfang, für Veränderung bieten. Es ist keine Schande, wenn man eine Tätigkeit aufgibt, für die man nicht geeignet ist und sich jene sucht, die einen stärkt und nicht schwächt.
Denn bei allem Verständnis, wie soll die Zusammenarbeit des Stadtrates und der Verwaltung die nächsten 6 Jahre aussehen? Nach wie vor dürfte der Stadtrat doch der Meinung sein, dass das Stadtoberhaupt seine Aufgabe nicht ordnungsgemäß erfüllen kann? Was hat sich seit dem Beschluss, ihn zum Amtsarzt zu schicken denn geändert? Wie hoch kann die Motivation der Stadträte noch sein, in Hinblick dessen, dass sie nun verraten und verkauft werden? Wie soll es zu einer richtungsweisenden Veränderung der Stadt Bad Reichenhall kommen, wenn es der Verwaltung an dem nötigen Können und vor allen Dingen Kreativität fehlt?
Keine schönen Aussichten! Umso wichtiger ist es deshalb jetzt, dass die Bad Reichenhaller Bürgerinnen und Bürger an die Wahlurnen gehen und auch neue Gesichter wählen! Dass wir als Wahlvolk von unserem Recht Gebrauch machen und den Mund öffnen, wann immer es geht, Widerstand leisten gegen Willkür und unbequeme, kritische Reichenhallerinnen und Reichenhaller sind. Dass wir unseren Beitrag dazu leisten, dieser Stadt das Gesicht zu geben, das sie verdient, offen, freundlich aber kritisch!





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