13.02.2014

Besuch im Friedhof St. Zeno

Bild: Friedhof
Franz Unterholzner (im Ringelpullover) will Einiges verbessern im Friedhof
Verbesserungsvorschläge beim Parken, den Toiletten und den Sandwegen
Beim Rundgang durch den Friedhof erläuterte Unterholzner den SPDlern weitere Maßnahmen, die ihm vorschweben. So seien die Sandwege im Friedhof für ältere oder gehbehinderte Menschen beschwerlich. Deshalb schlägt Franz Unterholzner schmale und kostengünstige Betonpflaster auf den breiten Hauptwegen vor. Das hätte den Vorteil, dass Rollstuhlfahrer und Besucher mit Rollator besser durchkommen und dass auch im Winter die Schneeräumung erleichtert würde. Als erste Maßnahme sollte der Weg von der Kirche zur Aussegnungshalle in Angriff genommen werden.

Als weiteren Problempunkt brachte Unterholzner das Thema Parken entlang der Friedhofsmauer. Hier sind die Plätze oft tagelang von Dauerparkern belegt. Die Friedhofsbesucher hätten dann keine Chance, einen Platz zu bekommen. Das sei auch wieder für ältere Menschen schwierig, da der Weg von den Parkplätzen relativ weit sei. Mit der Einrichtung einer Kurzparkzone mit Parkscheibe könnte hier einfach Abhilfe geschaffen werden.

Auch bei den Toiletten in der Aussegnungshalle sieht Unterholzner Verbesserungsbedarf. Diese liegen im Untergeschoss und sind nur über eine steile Treppe erreichbar. Seiner Meinung nach wäre ebenerdig genug Platz, um eine behindertengerechte Toilette einzubauen.

Aus der Mitte der Teilnehmer wurde von Martin Simstich das Thema Friedwald angesprochen. Friedwald steht für eine alternative Bestattungsform, die immer beliebter wird. Die Asche der Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Für diese Form der Bestattung gibt es viele Beweggründe, beispielsweise die Nähe zur Natur oder die Sorge, die Angehörigen, die vielleicht weit weg wohnen, nicht mit der Grabpflege zu belasten. Auch im Reichenhaller Stadtrat wurde das Thema Friedwald schon behandelt, jedoch ohne Ergebnis. Im Friedhof machten die Sozialdemokraten einen Platz aus, wo sich eventuell ein Friedwald innerhalb des Friedhofes realisieren ließe. Das wäre dann zwar kein klassischer Friedwald, aber als Kompromisslösung denkbar.


Die Teilnehmer bedankten sich bei Franz Unterholzner für die interessanten Informationen und Bürgermeister Manfred Adldinger versprach, das Thema Gedenkstein zeitnah mit der Verwaltung zu besprechen.







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