Guido Boguslawski will im Wahlkampf mit Inhalten statt gegenseitigen Angriffen punkten
Die Reichenhaller SPD geht mit sechs Frauen und elf Männern ins Rennen um die vierundzwanzig Stadtratsmandate für die Wahlperiode 2026 bis 2032. Bei der Aufstellungsversammlung erklärte der SPD Ortsvorsitzende Guido Boguslawski, dass er zusammen mit den Bewerbern der Liste SPD/Unabhängige einen engagierten inhaltlichen Wahlkampf führen will.
Als Grundlage des Wahlkampfes ist vorgesehen, ein Programm zu erstellen, das die Themen soziale Gerechtigkeit, den Erhalt von Natur und Landschaft und ein gemeinsames Zusammenleben, bei dem besonders auch die Menschen am Rand der Gesellschaft eingebunden werden, als Schwerpunkte hat.
Bad Reichenhall ist mehr als eine malerische Kurstadt im Herzen der Alpen: Wir sind eine lebendige Gemeinschaft, geprägt von Tradition und gleichzeitig offen für die Welt. Unsere Stärke liegt in der Vielfalt – in den Menschen, die hier leben, arbeiten und unsere Stadt mitgestalten. Ob Einheimische, Zugezogene oder internationale Gäste: Jeder bringt seine Ideen, Erfahrungen und Perspektiven ein und bereichert damit unser Zusammenleben. Doch Weltoffenheit bedeutet mehr als Toleranz – sie bedeutet aktives Miteinander, Respekt und die Überzeugung, dass eine offene Gesellschaft unsere Stadt stärker, kreativer und zukunftsfähiger macht. In einer Zeit, in der Abgrenzung und Ausgrenzung an Boden gewinnen, stehen wir für ein Bad Reichenhall, das Brücken baut: zwischen Kulturen, Generationen und Lebensentwürfen. Wir setzen uns für eine Stadt ein, in der alle willkommen sind, in der Vielfalt gelebt wird und in der jeder die gleichen Chancen auf Teilhabe hat. Guido Boguslawski, Listenplatz 1 und OB-Kandidat
Es ist ein stilles, wachsendes Problem, das die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigt.Zwar kann die Politik allein keine Lösung herbeiführen, aber es gäbe die Möglichkeiten der Einrichtung einer Koordinationsstelle in der Stadtverwaltung zwecks Vernetzung von Vereinen und Initiativen wie z. B. Nachbarschsftshilfe. Auch Aktionstage wären sinnvoll, um das Thema aus der Tabuzone zu holen und die soziale Teilhabe zu fördern. Ilse Rothstein, Listenplatz 2
Für uns sind Wirtschaft und Soziales zwei Seiten einer Medaille: Eine starke Wirtschaft schafft Arbeitsplätze. Doch ihr Erfolg muss allen zugutekommen. In Bad Reichenhall zeigen wir, wie Stadtratspolitik sozial gestaltet werden kann: - Faire Arbeit vor Ort: Wir stärken lokale Betriebe und setzen auf Tariftreue, existenzsichernde Löhne und sichere Arbeits-bedingungen – auch und besonders bei städtischen Aufträgen. - Lokale Wirtschaftskreisläufe: Förderung von regionalen Kooperationen. Unser Ziel: eine Stadt in der Wirtschaft wächst und niemand zurückbleibt. Denn nur gemeinsam ist Reichenhall stark. Frank Sahling, Listenplatz 3
Bad Reichenhall besitzt zahlreiche eigene Gebäude – z.B. Schulen und mehr als 100 Wohngebäude der WBG. Diese Gebäude bieten ein großes Potenzial für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz. Doch im Vergleich zu anderen bayerischen Städten passiert bei uns bisher viel zu wenig.
Durch bessere Dämmung, Photovoltaik, Wärmepumpen und intelligente Energiekonzepte können wir langfristig Kosten sparen, das Klima schützen und eine Vorbildfunktion für Bürgerinnen und Bürger übernehmen. Bad Reichenhall soll zeigen: Nachhaltigkeit beginnt bei uns selbst – in und auf unseren eigenen Gebäuden. Pia Starzmann, Listenplatz 4
Als Vater von zwei Kindern wünsche ich mir wie viele andere Familien eine Stadt, in der sie sicher aufwachsen und in der Jugend sich entfalten können und ernst genommen werden. Bad Reichenhall hat viel Schönes, aber für Jugendliche geht noch mehr: mehr Plätze zum Spielen, Treffen und Sport treiben, mehr sichere Wege zur Schule und mehr Angebote, die wirklich zu ihrem Leben passen. Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft – und sie verdienen mehr als den Satz „Es war doch früher auch so“. Sie brauchen Freiräume, moderne Freizeitmöglichkeiten und eine Stadt, die ihnen zuhört, statt über sie hinweg zu entscheiden. Christian Erber, Listenplatz 5
Bad Reichenhall braucht eine moderne, zukunftsorientierte und bürgerfreundliche Verkehrspolitik die Sicherheit, Lebensqualität und Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt. Für eine Kurstadt mit vielen Kliniken und einer älteren Bevölkerung können wir diese Ziele nur durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km in allen Wohngebieten erreichen. Der Autoverkehr darf nicht mehr die führende Rolle spielen. In den Fußgängerzonen sollte das Radfahren und das Fahren mit E-Rollern generell verboten sein. Angemessene Radwege müssen angeboten werden. Der Bahnhof muss nutzungsfreundlicher gestaltet werden. Ein Langzeitparkplatz am Bahnhof ist dringend erforderlich, grade ältere Bürger sind bei der Fahrt zum Bahnhof auf das Auto angewiesen. An allen Bushaltestellen brauchen wir überdachte Sitzmöglichkeiten. Gabriele Jacobi, Listenplatz 6
Bad Reichenhall braucht mehr bezahlbare Wohnungen, doch freie Bauflächen sind rar. Unsere Stadt verfügt über große, zentral gelegene Parkplätze, die sich ideal eignen, um darüber Wohngebäude zu errichten – ohne die bestehenden Stellplätze aufzugeben. Durch eine Überbauung dieser Parkflächen mit Wohngebäuden könnte so neuer Wohnraum geschaffen werden, ohne zusätzlichen Boden zu versiegeln. Mit modernen Baukonzepten können wir neue Wohnungen schaffen, Parkplätze erhalten und gleichzeitig unsere Flächen nachhaltig nutzen. So gestalten wir eine lebendige, zukunftsorientierte Stadt – mit Wohnraum für alle Generationen. Wolfgang Schweitzer, Listenplatz 7
Bad Reichenhall soll eine Stadt sein, in der alle Menschen selbstbestimmt leben, sich bewegen und teilhaben können – unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Doch noch immer gibt es viele Barrieren: im Alltag, im Straßenraum, in Gebäuden und auch im Zugang zum Berufsleben und gesellschaftlicher Teilhabe. Menschen mit Behinderung, ältere Bürgerinnen und Bürger, Eltern mit Kinderwagen – sie alle spüren täglich, wo Bad Reichenhall noch nicht barrierefrei genug ist. Für die SPD ist Teilhabe eine zentrale soziale Aufgabe. Sie bedeutet, Menschen mit Einschränkungen aktiv einzubinden, ihnen Zugang zu Arbeit, Bildung, Kultur und öffentlichem Leben zu ermöglichen – statt sie zu übersehen. Barrierefreiheit bedeutet mehr als Rampen und abgesenkte Bordsteine: Sie steht für Respekt, Gleichberechtigung und Würde. Bad Reichenhall braucht eine Politik, die hinschaut, verbessert und konsequent Hürden abbaut – damit unsere Stadt wirklich für alle da ist. Güldane Akdemir, Listenplatz 8
Sicher mit dem Rad auf der gesamten Nord–Südachse – Mut zur Veränderung! Die Nord–Südachse ist die wichtigste Verkehrsader Bad Reichenhalls – und wird täglich auch von vielen Radfahrerinnen und Radfahrer genutzt. Doch wer hier mit dem Fahrrad unterwegs ist, bewegt sich auf einer Strecke, die dafür kaum geeignet ist und oft sogar gefährlich wird. Breite Fahrbahnen, hohe Geschwindigkeiten und jede Menge Parkplätze zeigen deutlich: Diese Straße ist bislang fast ausschließlich für Autos gedacht.
Doch eine moderne Stadt muss allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden – und Sicherheit darf kein Luxus sein. Es ist Zeit, dass die Stadtpolitik Verantwortung übernimmt und nicht länger zuschaut. Beidseitig sichere Radwege auf der Nord–Südachse sind möglich – aber nur, wenn man bereit ist, Platz neu zu verteilen und auch auf Parkplätze oder Autobreite zu verzichten.
Bad Reichenhall braucht eine mutige Verkehrspolitik, die Sicherheit, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität über Gewohnheit stellt – damit Radfahren endlich sicher, selbstverständlich und attraktiv wird. Ulrich Derwart, Listenplatz 9
Ich lebe schon lange in Bad Reichenhall. Ich habe gesehen, wie sich die Stadt verändert hat – zum Guten, aber auch mit Sorgen. Mir ist wichtig, dass wir hier eine Wirtschaft haben, die nicht nur „schöne Zahlen“ produziert, sondern den Menschen wirklich hilft: mit sicheren Arbeitsplätzen, fairen Löhnen und kleinen Betrieben, die bleiben können, statt aufzugeben. Und ich finde, niemand sollte hier abgehängt werden. Es gibt Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen – sie alle brauchen eine Stadt, die hinschaut und unterstützt. Für mich gehört das zusammen: eine starke Wirtschaft und ein soziales Herz. Beides macht Bad Reichenhall lebenswert. Ich wünsche mir eine Stadtpolitik, die dafür sorgt, dass es gerecht zugeht, dass der Wohlstand nicht an den Menschen vorbeiläuft – sondern bei ihnen ankommt. Denn nur dann bleibt unsere Stadt stark. Für uns alle. Elisabeth Hassankhani, Listenplatz 10
Kinder und Jugendliche stärken – Freizeit, Begegnung, Zukunft! Bad Reichenhall hat mit seinem großen Freizeitgelände einen echten Glücksfall – einen Ort, an dem Kinder und Jugendliche zusammenkommen, spielen, Sport treiben und einfach sie selbst sein können. Viele Menschen in der Stadt sind froh, dass dieses Gelände erhalten bleibt, nachdem es ursprünglich einem Krankenhausneubau hätte weichen sollen. Jetzt ist klar: Dieser Ort bleibt – und das ist eine große Chance. Wenn etwas so gut angenommen wird, dann lohnt es sich, weiterzudenken. Die SPD möchte deshalb nicht nur Bewahren, sondern Weiterentwickeln. Vor allem der Skaterplatz hat großes Potenzial. Hier gibt es engagierte junge Menschen mit Ideen, die genau wissen, was einen guten Skatepark ausmacht – und sie sollen mitreden dürfen. Bad Reichenhall braucht eine Jugendpolitik, die zuhört, investiert und Räume schafft, in denen junge Menschen sich entfalten können. Denn wer in die Jugend investiert, investiert in die Zukunft unserer Stadt. Stefan Müller, Listenplatz 11
Ein bisschen mehr Offenheit tut uns gut
Ich lebe schon lange in Bad Reichenhall. Ich mag unsere Stadt, unsere Menschen, die Berge, die Ruhe und das Vertraute. Aber ich wünsche mir manchmal ein bisschen mehr Offenheit, ein bisschen mehr Freundlichkeit gegenüber Menschen, die vielleicht anders sind als wir – sei es wegen ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Kultur oder ihrer Lebensweise. Bei uns ist vieles noch sehr ländlich geprägt, und manchmal merkt man, dass Offenheit und Toleranz nicht immer selbstverständlich sind. Dabei ist doch eines klar: Wir alle wollen hier gut leben. Wir alle wollen respektiert werden. Und wir alle profitieren davon, wenn wir aufeinander zugehen und nicht wegschauen. Ich wünsche mir ein Bad Reichenhall, in dem niemand schief angeschaut wird, in dem wir neugierig statt misstrauisch sind, und in dem wir sagen können: Unsere Stadt ist freundlich, menschlich und weltoffen. Das macht uns nicht schwächer – das macht uns stärker. Manuela Sahling, Listenplatz 12
Soziale Gerechtigkeit – niemand darf in Bad Reichenhall zurückgelassen werden! Seit es die SPD gibt, kämpft sie für soziale Gerechtigkeit – und dieses Ziel ist heute so aktuell wie nie. Auch in Bad Reichenhall gibt es viele Menschen, die finanziell, gesundheitlich oder gesellschaftlich benachteiligt sind. Für sie trägt die Kommunalpolitik eine besondere Verantwortung: Eine Stadt zeigt ihr wahres Gesicht daran, wie sie mit denen umgeht, die Unterstützung brauchen. Bad Reichenhall kann und muss mehr tun. Das bedeutet: mehr bezahlbaren Wohnraum, ermäßigte Zugänge zu Kultur, Sport und öffentlichen Einrichtungen sowie eine verlässliche Anlaufstelle, bei der sich Menschen beraten, begleiten und unterstützen lassen können. Soziale Gerechtigkeit heißt Fairness, Respekt und echte Teilhabe – nicht nur als Anspruch, sondern als gelebte Realität. Bad Reichenhall soll eine Stadt sein, in der niemand übersehen wird – eine Stadt, die zusammenhält. Ronnie Pilhofer, Listenplatz 13
Die Nord–Südachse ist die wichtigste Verkehrsader Bad Reichenhalls – und wird täglich auch von vielen Radfahrerinnen und Radfahrer genutzt. Doch wer hier mit dem Fahrrad unterwegs ist, bewegt sich auf einer Strecke, die dafür kaum geeignet ist und oft sogar gefährlich wird. Breite Fahrbahnen, hohe Geschwindigkeiten und jede Menge Parkplätze zeigen deutlich: Diese Straße ist bislang fast ausschließlich für Autos gedacht. Doch eine moderne Stadt muss allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden – und Sicherheit darf kein Luxus sein. Es ist Zeit, dass die Stadtpolitik Verantwortung übernimmt und nicht länger zuschaut. Beidseitig sichere Radwege auf der Nord–Südachse sind möglich – aber nur, wenn man bereit ist, Platz neu zu verteilen und auch auf Parkplätze oder Autobreite zu verzichten. Bad Reichenhall braucht eine mutige Verkehrspolitik, die Sicherheit, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität über Gewohnheit stellt – damit Radfahren endlich sicher, selbstverständlich und attraktiv wird. Johann Schubert, Listenplatz 14
Ich bin oft am Thumsee: zum Baden, Spazierengehen oder einfach, um zur Ruhe zu kommen. Viele von uns tun das, weil der See etwas Besonderes ist: ein Ort der Natur, der Erholung und der Stille und das macht ihn so wertvoll. Für Einheimische wie für Gäste. Was mich, so wie allen stört, ist der belastende Schwerlastverkehr entlang des Sees. Laute LKWs, Abgase und die damit verbundenen Verkehrsgefahren passen einfach nicht dorthin. Sie nehmen dem See ein Stück von dem, was ihn ausmacht: Ruhe, Natur und Erholung. Ich wünsche mir, dass der Thumsee besser geschützt wird. Weniger Schwerlastverkehr würde der Natur genauso guttun, wie der Bevölkerung in Karlstein. Ulrich Scheuerl, Listenplatz 15
Für eine leistungsfähige Stadt – Verantwortung übernehmen, Zukunft sichern! Bad Reichenhall braucht eine starke, handlungsfähige Stadt – gerade für diejenigen, die auf verlässliche öffentliche Leistungen besonders angewiesen sind. Doch die finanzielle Lage unserer Stadt hat sich durch hohe Investitionen in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert, und die Schulden sind auf einem Rekordniveau. Das macht deutlich: Wir müssen verantwortungsvoll und vorausschauend handeln. Für die SPD bedeutet das: Wir brauchen eine aktive und kluge Wirtschaftspolitik, die neue Unternehmen ansiedelt, bestehende Betriebe stärkt und so unsere Einnahmen erhöht. Gleichzeitig müssen Gebühren immer wieder an die tatsächlichen Kosten angepasst werden – fair, transparent und sozial ausgewogen. Und nicht jede wünschenswerte Ausgabe ist automatisch eine sinnvolle Investition: Wir wollen genau hinschauen, Prioritäten setzen und sorgsam mit Steuergeldern umgehen. Eine leistungsfähige Stadt ist die Grundlage für soziale Gerechtigkeit, gute Infrastruktur und Lebensqualität. Bad Reichenhall soll finanziell stabil, wirtschaftlich attraktiv und politisch verantwortungsvoll handeln – damit wir auch in Zukunft stark bleiben. Herbert Weber, Listenplatz 16
Wir setzen uns dafür ein, den Reichenhaller Stadtwald vorrangig als Erholungsraum, Schutzwald und Lebensraum für Artenvielfalt zu nutzen. Aufgrund seiner ökologischen Bedeutung soll die Holznutzung weitgehend eingestellt und zusätzliche forstliche Erschließungswege nicht mehr gebaut werden. Große Teile des Stadtwaldes sollen als Naturwald ausgewiesen werden, in dem Totholz und liegengelassene Biomasse zur Stabilisierung des Ökosystems beitragen. Ein wissenschaftlich fundiertes, ganzheitliches Zukunftskonzept soll entwickelt werden – als Modellprojekt für Klimaanpassung, Naturschutz und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Neue, naturverträgliche Nutzungsformen wie Friedwald, Lern- und Erlebnisräume können zusätzliche Mehrwerte schaffen und die Attraktivität der Kurstadt stärken. Wolf Guglhör, Listenplatz 17